Dieses Thema enthält 50 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Mindanao-Dieter vor 2 Jahre, 9 Monate.

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  • #7443

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Ein Tricycle-Fahrer bei einer Pause im Gespräch mit seinem Freund und gleichzeitig schaut man am Rad nach dem Rechten.

    Es ist schon erstaunlich, wie viele Alte hier auf den Straßen ihren Lebensunterhalt erarbeiten müssen oder doch zumindest zum Familienbudget mit beitragen müssen. Es ist ein trauriger Anblick, die alte Muslima dort auf der Straße mit dem bischen Trockenfisch im Angebot zu sehen.

    #7500

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Irgendwann wird auch sie in Mamas oder Papas Stiefel hineingewachsen sein.

    Irgendjemand muss schließlich auf das Fahrzeug acht geben.

    #7624

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Ihr Mann oder vielleicht auch ihr Sohn haben ein Bienennest gefunden und den Honig geerntent. Nun möchte die Frau diesen verkaufen und bietet ihn an der Straße an. Zum Beweis, dass es sich um echten Honig handelt liegt noch ein Teil der Waben in der Schüssel.

    Um nicht auf einem nassen Motorrad nach Hause fahren zu müssen wird der Sitz mit dem Regenschirm geschützt. Das wird wohl so lange gut gehen, so lange es keinen Wind gibt.

    Dort wo die Tankstellen weit entfernt sind, übernehmen Sari-Sari-Stores und oft auch Privatleute, gekennzeichnet vor ihrem Haus, diese Service-Leistung. Tanken tut man selber aus 1-Liter-Cola-Flaschen.

    #7716

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Beim Rundgang durch ein Wohngebiet triff man auf manch eigenartige Typen. Die möchte-gerne Darsteller zum Beispiel.

    Oder die beiden alten Männer, die auf der Straße ein Brettspiel spielen.

    Oder die geschäftige Frau, die am Meer eingesammelte Muscheln gleich portionsweise auf der Strasse auf einer Decke ausgebreitet verkauft.

    #7833

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Der Jeepney-Fahrer macht nicht gerade ein glückliches Gesicht. Er hat hier zu Mittag gegessen. Währenddessen wird an seinem Jeepney der Reifen gewechselt oder die Bremse nachgeschaut.

    Er dreht die Münzen in seiner Geldkassette um. Ich weiß nicht, was er gerade denkt. Er nimmt mich gar nicht wahr.

    Dann steht er auf, geht zu seinem Fahrzeug und nun sieht er mich und ich bekomme noch ein freundliches Lächeln geschenkt.

    #7881

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Der junge Mann betreibt einen kleinen Laden, bestehend aus Tisch und Sonnen-(Regen)Schirm und verkauft vor der Schule Bonbon und andere Kleinigkeiten. Die Mädels sind gerade flügge geworden und wohnen bei den Eltern bei uns an der Bergstrasse, gegenüber auf einem illegal besiedelten Grundstück, man nennt so etwas hier „densely populated area“ ohne Kanalsitation in Hütten.

    Die Mädels sehen in dem jungen Mann ihren Helden, und er wohl eher etwas zum Hörner abstossen. Wenn dann nun ein Kind dabei herauskommt, und laut Statistik tut es das meist bereits mehr als 50 Prozent ohne zu einer Ehe zu führen, dann ist das Kind zumindest „cute“. Meist aber nur so lange, bis es lästig wird und dann bei der eigenen Mutter „zum Aufpassen“ deponiert wird.

    Bald darauf sah man die beiden Mädels gepimped und aufgestyled abends in die Stadt fahren.

    Irgendwie gehört das auch zum LEBEN IM BARANGAY

    Diese Frau steht vor einer der großen Schulen mitten in der Stadt. Tausende von Kindern gehen hier zur Schule. Sie verkauft zuhause selbst hergestellte Eiskrem. Das ist für sie so weit gut für ihr Einkommen. Für die Kinder nicht immer, es kommt immer wieder mal zu Massenerkrankungen, weil diese ‚home-made‘ Herstellungen von allen möglichen Dingen zum Verzehr, so gut wie keiner Kontrolle unterliegen. Zumindest wird sie selten durchgesetzt. Den Beamten der Behörden ist es meistens zu heiß, den gekühlten Büroraum zu verlassen und überhaupt.

    Hier ist das gleiche Problem, nur verkauft diese Frau ihre Leckereien aus Bananen direkt auf der Straße vor der Barangay Hall.

    Wenn ich dort vorbeikomme, ich kann der Versuchung allerdings auch nicht widerstehen und hoffe, es wird alles gutgehen. 😉

    Das Bild hier wäre eher etwas für die Rubrik „Impressionen – ohne Worte“. Eigentlich wollte ich die leeren Tonnen, die hier jemand zu Verkauf an der Straße anbietet fotografieren. Dann lief mir der Mann mit dem farblich zu den neuen Wassertonnen passenden T-Shirt durchs Bild.

    #8061

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Wenn wir zum Trinkwasserholen fahren, dann ist immer noch etwas Wartezeit. Die verbringen wir dann bei einer Tasse Kaffee bei einer entfernten Verwandten an ihrem Store mit etwas Tratsch und Gelächter.

    #8290

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Ich stehe unten am National Highway und fotografiere die Habal-Habal-Fahrer. Da kommen drei Jungs mit einem Fahrrad mit Beiwagen und schauen sich um, ob sie etwas Brauchbares im Müll oder am Straßenrand finden, was sie später zu Bargeld beim Schrottaufkäufer machen können.

    Der Eine versteckt sich hinter dem Fahrrad, nachdem er sieht, dass ich fotografiere. Warum fühlt er sich schuldig?

    Später, etwa 2 Kilometer den Berg hoch, treffe ich die Jungs wieder, als ich mit dem Hund unterwegs bin. Diesmal sind sie zugänglicher oder mag das der Respekt vor dem Hund sein. Sie haben das Fahrrad bis hierher auf etwa eine Höhe von 150 Metern hochgeschoben.

    #8342

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Bei den Straßenbauarbeiten bleibt immer noch Zeit für eine Zigarette und sich für ein Foto in Pose zu stellen.

    Und auch hier kann man wohl mit der Kippe im Mund, das Holzstück besser festhalten.

    Manchmal geht es auch ohne Zigarette. Zumindest schafft dieser mobile Straßenverkäufer es mit einem Geschirrsschrank aus Plastik und einer Matratze um den Hals bei seiner Wanderung durch die Barangaystraßen.

    #8485

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    An den großen National Highways sieht der Vorbeifahrende bei den „Vulcanizern“ meist Aktivitäten. Wir waren auch mal wieder da.

    An einer Stelle am Fluß, wo früher mal eine Brücke stand, die bei einer schweren Flutwelle zerstört wurde, ist hektisches Ab- und Aufladen angesagt. Die Waren müssen von Lkws auf Boote und umgekehrt verladen werden. Die Einzigen die es zu diesem Zeitpunkt leicht haben, sind die Fahrer, die dürfen ruhen.


    Auf der anderen Flussseite hat sich auch eine mobile Tankstelle niedergelassen. Hier ist wegen der nicht mehr vorhandenen Brück ein hektischer Umschlag- und Marktplatz entstanden.

    Das Töchterchen des „Tankstellenbesitzers“ paßt derweil auf die Kasse mit den Einnahmen auf.

    Am kleinen Marktplatz in der Ortschaft war auch heftiges Treiben, war es doch Silvester.

    Am Fleischstand wurde ich dann etwas irritiert durch die Verkäuferin, weil ich nicht genau wohin ich schauen sollte, was wiederum dazu führte, dass sie nicht so Recht wusste, was los war.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 8 Monate von  Mindanao-Dieter.
    #8591

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Jeepney-Fahrer bei der Arbeit.

    Ein Frühstücksbier mit meinem alten Freund Winfried K. aus München, bevor wir uns auf den Weg machen am Silvestermorgen nach Baungon (Reisebericht). Es war unser letztes Bier, er musste in ein Krankenhaus ohne mein Wissen und hat es leider nicht mehr lebend verlassen. Er liebte die Philippinen.

    +++++++++++

    Es dauerte ein Weilchen bis die junge Dame verstand, dass ich sie als Salzverkäuferin fotografierte und nicht Interesse an ihr als hübsche Frau hatte. 😉

    #8598

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Auf einer Dorfstraße in einem Fischerdorf hat am Zaun ein mobiler Laden sein Geschäft aufgemacht und zieht gleich Kunden an.

    Ein stolzer Motorrad- und Hausbesitzer lassens ich gerne fotografieren.

    Zwei Girls flanieren entlang der Dorfstrasse.

    Am alten Pier sitzt ein Fischer und angelt. Ob er es muss oder aus Zeitvertreib tut, weiß ich nicht.

    #8636

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Die Dörfer und Städte der Philippinen haben meist wenigstgens einen großen Park. Dieser ist direkt am Meer, bräuchte etwas mehr Pflege, aber für die zwei jungen Mädchen reicht er völlig aus. Hinter ihnen, nicht weit entfernt liegt die kleine Insel Sipaka, die zu der Gemeinde Talisaya in Misamis Oriental gehört und im tiefen Hintergrund sind noch die Berge der Insel Camiguin zu erkennen.

    Etwas weiter im gleichen Park hat sich eine Familie im Gras zum Picknick niedergelassen. Der Alkohol bei so einer Tour darf nicht fehlen und so steht eine große Flasche Rhum daneben. Die Frauen sagen zu einem oder einigen Gläschen auch nicht nein. Im Vorbeigehen und dann noch beim Fotografieren, wird der Fremde fast immer auf einen Drink eingeladen.

    Der Ort ist auch ein Fischerort. An der Hauptstrasse wird Fang frischer Fisch verkauft. Gerne wird das Angebot von in die Stadt zurückkehrenden Ausflüglern angenommen. Doch Vorsicht ist geboten. Nicht alle angebotenen Fische stammen von hier hehehe, es sind einige Arten dabei, die stammen von der Fischanlandung in der Stadt und sind am Ende teuerer als dort auf dem Markt.

    „Mama? Diesen hier?

     

    #8851

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Beim Barber – beim Herrenfriseur an der Ecke im Barangay. Es ist Abend, gerade dann ist Betrieb, weil es etwas kühler ist als am Tage. Wirklich?

    Da hat der Barber schon mal die Kippe im Gesicht beim Haareschneiden. Bei dem Preis kann nicht sonderlich viel meckern, meist kostet so ein Haarschnitt 30 Peso, an ganz wenigen Stellen auch schon mal nur 25 Pesos.

    #8872

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Ein freundlicher Karrenschieber bei der Pause.

    Dazu noch ein ebenso freundliche Sikad-Fahrer auf der anderen Straßenseite.

    Der Hausmeister eines Hotels hängt die Nationalflagge zum Unabhängigkeitstag über die Eingangstür.

    xxxxxxxxxxxx

    Noch mehr freundliche Menschen an einem Grillstand und auch das Baby bekommt seinen Anteil ab.

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