Dieses Thema enthält 5 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Mindanao-Dieter vor 3 Jahre, 1 Monat.

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  • #8953

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

     

    Das war im Jahre 2012, da bereiteten wir Fastfood für Werks- und Schulkantinen vor, wie auch zum Verkauf in kleinen Eateries und Carenderias, wo Arbeiter der umliegenden Unternehmen in ihren Mittagspausen hingingen, so wie für einige Kantinen der Elementar, High- und weiterführenden Schulen in der Stadt Cagayan de Oro und dem Nachbarort Tagoloan.

    Frauchen machte die tägliche Abrechung und ich mimte den Fahrer und durfte die Kartons reinschleppen.

    Auf den ersten zwei Fotos sind wir in der Kantine der Nestlé Logistik in Tagoloan zu sehen. Das war jeden Tag eine Prozedur bis man da mit dem Auto hineingelassen wude, um zur Kantine zu kommen.

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    Im Angbot waren meist Dinge die mit Burger- oder Hotdogbrot gemacht werden konnten. Dazu kamen noch preiswerte aber schön anzuschauende Kuchen, so wie Fruchttörtchen oder -böden.

    Das hier waren unsere „Special Chicken Burger“, die es nur auf Bestellung gab.

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    #9007

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

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    Wenn wir schon zu einer weiterliegenden Ortschaft mit unseren Produkten fahren, dann wollten wir auch mehr als nur ein oder zwei Anlieferungsstellen dort haben.

    Also nahmen wir vom Markt die Tante und den Onkel mit. Die brachten uns weit abgelegen von der Hauptstrasse in eines der größten Industriegebiete der Philippinen, welches sich über zwei Gemeinden erstreckt, der PHIVEDEC in Misamis Oriental.

    Man wollte uns Zugang zur Kantine eines Zollverschlusslagers möglich machen. Es war in der Kantine niemand anwesend. Wir sahen, dass viele Leute aus dem Zolllager zu einem gegenüberliegenden Haus gingen. Also gingen wir auch dorthin.

    Es begann zu regnen. Frauchen bestellte erstmal für uns alle etwas zu essen und sprach dann mit der Besitzerin über unserer Burger.

    Natürlich gab es auch die obligatorische Karaoke-Anlage und noch vor dem Essen wurde etwas von Frauchen, Tante und Onkel geträlltert, bevor die Jungs vom Lager das Mikrofon nach dem Essen übernahmen um dann wieder zurück an die Arbeit zu gehen.

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    #9044

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Hier noch ein paar einfache Produkte aus unserer Zeit der Kantinen-, Eatery- und Carenderiabeliefungen:

    Schoko-Blechkuchen

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    einfache Chickenburger

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    und mal wie hier Zitronenkuche, der aber auch mal ein Orangen-Kuchen oder etwas anderes hätte sein können.

    Die Kuchenstücke müssen selbst dann noch klein sein, damit sie zu einem kleinen Preis verkauft werden können.

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    #9062

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

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    Wir sind auf einem Dorfmarkt und beliefern dort zwei Stände mit unseren Produkten. Frauchen kommt gar nicht erst bis zum ersten Stand, weil da schon die Tante im Gang steht, die zwar nichts von uns verkauft, aber täglich die Bananen auf dem Spieß vorbereitet und brät. Da ist das erste Schwätzchen angesagt.

    Zum zweiten Schwätchen sind wir dann bei Tante Lydia.

    Dort bekommen wir einen Kaffee und Puto für unser zweites Frühstück. Den Kaffee gibt es hier im Glas. Danach habe ich dann noch Zeit über den Markt zu schlendern und etwas hier und etwas dort zu schauen.

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    Die Männer gegenüber nehmen bereits ihr frühes Mittagessen ein und die haben sogar eine Tasse.

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    #9609

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

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    Unsere „Chicken-Burger“ und andere Imbisse wurden bis zu entfernten Bushaltepunkte geliefert. Hier ist eine Wegegabelung aus den Bergen, von wo die Menschen kommen oder hin wollen, um hier in Busse und Jeepneys umzusteigen.

    #9620

    Mindanao-Dieter
    Keymaster

    Es war ein Sonntag. Man hatte 100 Chickenburger bestellt für einen besonderen Anlass an diesem Tag. Da man sie frisch liefern wollte, waren die fleißigen Hände an diesem Sonntag früh aufgestanden. Um 8 Uhr sollte ich damit vor der Schule im Nachbarort sein, wo sie abgeholt werden sollten. Die Bezahlung erfolgte im voraus.

    Ich war natürlich eine Viertelstunde früher als abgemacht dort. Hatte also Zeit mir mein Frühstück in Form von Kaffee und trockenem Brot-Kuchen an diesem Stand einzunehmen und noch die öffentlichen Toiletten der Kirche nebenbei einen Besuch abzustatten.

    Als ich zurückkam, hatte noch niemand nach dem Fahrer des kleinen Multicabs gefragt.

    Das Warten vertrieb ich mir mit dem Zuschauen was hier so alles ablief.

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    Die alte Frau, ihre Tochter hatte betrieb den Nachbarstore und schaute ab und zu nach ihr, verkaufte dort soetwas wie „Icecandy“, was sie „Halo-Halo“ nannte, ein paar Früchte, deren Namen ich nicht weiß und Zigaretten, von denen sie wohl selber die Meisten rauchte.

    Ein kleiner Junge kaufte 1 Frucht für Kleingeld, dass sie noch wechseln musste. Ihm schien das Obst aber zu schmecken.

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    Um 8 Uhr wurde mir dann die Warterei zu bunt und ich fuhr mit den Burgern wieder nach Hause. Wie blöd hält man mich denn, veräppeln kann ich mich alleine, dazu brauche ich die Einheimischen wirklich nicht, das können sie gerne mit sich selber machen untereinander.

    Ich war noch nicht wieder zu Hause, da war wohl schon der Anruf da, wann ich denn kommen würde. Wie der war schon da? Er hat eine Stunde gewartet. Hmm, kann er nicht nochmal kommen? Nein, könnte er schon, aber er hat gesagt er will nicht, wegen dem extra Benzin. Ja dann, dann komme ich selber mit dem Jeepney und hole sie unter an der Straße ab. Ja, gerne!

    Es vergingen einige Wochen bevor die gute Frau wieder kam und zaghaft fragte, ob sie nicht wieder Burger bekommen könnte.

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